A Bouquet of Love I saw in the Universe

Yayoi Kusama, „Infinity Mirror Room – Phalli’s Field“, 1965
© YAYOI KUSAMA, Courtesy: Ota Fine Arts, Victoria Miro & David Zwirner

Kasumas größte Retrospektive in Europa ist derzeit im Gropius Bau bis 15. August 2021 ein absolutes Muss. Der Start im April war wegen Covid etwas holprig – das scheint sich nun zu bessern.

Bekannt für die Polka-Dots, und die damit verzierten Kürbisse aus Resin. Sie verbrachte, traumatisiert von den sexuellen Exzessen ihres Vaters den Großteil ihres Lebens in der geschlossenen Heilanstalt. Sie musste mit ansehen wie ihr Vater Sex mit Prostituierten hatte, ihre Mutter zwang sie dazu. Bereits im Kindesalter trat ihre Halluzinationsrankheit auf. Sie sah alles, als ob es sich in Punkten auflösen würde.

Einige frühe Bilder waren vor wenigen Wochen auf dem Markt. Der Grund war der Tod eines früheren Psychiaters.

Der gelbe Kürbis mit mit den schwarzen Polka-Dots ging in die Kunstgeschichte- und Alltagskultur ein, ist auf jeder Verkaufsplattform zu finden. Populärkulkultur.

Viel interessanter sind ihre Installationen, die oftmals mit „Infinity“ beschrieben werden. Videos dazu auf dem Link des Museums.

Yayoi Kusama, Infinity Mirror Room — Love Forever, 1966/94
Holz, Spiegel, Metall, Glühbirnen, 210,2 x 240,2 x 205,2 cm

YAYOI KUSAMA, Courtesy: Ota Fine Arts

(j.)