Pak startet mit Burn ­čöą­čöą­čöą

Am 19. Mai twitterte Pak stolz, seine ersten 1000 ASH zu haben. Burn ist also online und wem danach ist, der kann seine NFT-Collectibles verheizen, sein Wallet mit dem von Paks Kunstprojekt kurzschlie├čen und ASH kassieren. Auf die etwas zaghaften Fragen der Twitterfollower und der Kunstgemeinde, was das jetzt genau soll, meinte Pak verhei├čungsvoll, man k├Ânne eventuell eines Tages einzelne exklusive Kunstwerke von ihm nur mit dieser W├Ąhrung kaufen. Die Community scheint etwas ratlos. Und schlie├člich will man sich ja auch nicht mit einer dummen Frage blamieren. Was irgendwie gleich bleibt, ist die tr├Ąge Entwicklung in k├╝nstlerischer Hinsicht.

Auf dem Niveau von Sammelkarten und sich drehenden Würfeln stehen zu bleiben, wird den Markt für Feinspitze nicht attraktiv machen. Auch das heftige Minten nicht, tausende Kunstwerke gleichzeitig auf den Markt zu werfen, die sich nicht wesentlich unterscheiden, weder in der Logik, noch in der Ästhetik. Es wird die Preise eher nach unten drücken. Verbrennen geht also schon in die richtige Richtung.

Vieles von der 17 Mio. USD-schweren Auktion von Pak via Sotheby┬┤s ist nun am Sekund├Ąrmarkt wie Opensea und hier l├Ąsst sich schon erkennen, dass die Preise ordentlich nachgeben. Nach heftigen Kursschwankungen in den vergangenen Tagen im Kryptow├Ąhrungsbereich ist die Verunsicherung am NFT-Collectible-Bereich auch sp├╝rbar. Die beiden M├Ąrkte sind eng miteinander verkettet. Ist Ether um 30 Prozent weniger wert, werden potenzielle Kunst-K├Ąufer auch warten, wie sich die W├Ąhrung entwickelt.

Die n├Ąchste interessante und diesmal auch als „kuratiert“ deklarierte Auktion wird bei Sotheby┬┤s von 3. bis 10. Juni sein. Kuratiert ist der NFT-Welt ein Widerspruch, da es der urspr├╝ngliche Gedanke der NFT-K├╝nstler war, die Galerien bzw. Auktionsh├Ąuser als Gatekeeper auszuschalten und den Geschmack des Publikums regieren zu lassen. Das hat so jedenfalls schon mal nicht funktioniert. Pak wird auch wieder mit von der Partie sein, ebenso die bekannten Larva Labs und das jetzt angeblich wirklich erste NFT von Kevin McCoy. Zumindest glaubt er das. Er ist im MoMa vertreten und meint auch, dass es weltweit nur 200 Leute gibt, die in der Etherum Chain programmieren k├Ânnen.

(j.)