Sotheby´s überrascht mit Lagerfeld-Auktionen

Der Sammler Karl Lagerfeld mit Teekannen der Memphis Gruppe. (1984) © Foto: Jürgen Schadeberg/Getty Images

Knapp zwei Jahre nach seinem Tod kommen Anfang Dezember Objekte aus dem Privatbesitz von Karl Lagerfeld unter den Hammer. Ca.  200 Mitaines – das sind die fingerlosen Handschuhe – aber auch Designeranzüge und diverse Design-Objekte können ersteigert werden.  

In einem ersten Schritt werden Devotionalien in Monaco und Paris verkauft. Später auch in Köln. Die genauen Auktionsdaten werden bereits jetzt auf Sotheby´s gefeatured. Man kann sich bereits jetzt zum Mitbieten registrieren, obwohl noch unklar ist, was genau angeboten wird. Egal, Hauptsache irgendetwas von „Karl“.

Warum erzeugt der Nachlass von Karl Lagerfeld eine solche Aufmerksamkeit? Ein großer Name und das Wissen, dass er nicht irgendetwas gesammelt hat. Sotheby´s setzt mit diesen Auktionen einen Schwerpunkt, der die Massen ansprechen soll.

Soviel ist bereits bekannt: Klingende Namen wie Mark Newson, bekannt für seine extravanten, futuristisch-organischen Formen, Martin Szekely, die Brüder Ronan und Erwan Bouroullec mit ihren minimalistischen Designs.

In der Sammlung befinden sich auch Objekte von Bruno Paul, einem deutscher Vertreter des sachlichen Stils der 1920er Jahre. Lagerfeld war fasziniert von Art Deco, auch in dieser Richtung wird vielleicht etwas zu erwarten sein.