Metaverse. It´s a futuristic Wonderland…

Mit Metaverse hat Sotheby´s den ultimativen Marktplatz für digitale Kunst gelauncht, der das NFT-Geschäft so richtig anheizen soll und wird. Die Geschwindigkeit der digitalen Kunstwelt ist erstaunlich. Hat ein Chromie Squiggle – vom Artblocks-Gründer „Snowfro“ noch vor wenigen Monaten 0,035 Ether gekostet – steht jetzt der Preis für die farbenfrohe Signatur bereits bei umgerechnet 40.000 USD. Der Kreative erklärt auf dem zentralen NFT-Verlautbarungsorgan Twitter eine Pause einlegen zu wollen und die verbleibenden 799 Mints auf 10.000 erst später machen zu wollen. Aus Spaß wurde Ernst. Die Chromie Squiggles waren der erste große Wurf von „Erick“ – so sein Twitter-Pseudonym – der ihn und die gesamte Artblocks-Seite bekannt gemacht hat.

Zu technoiden Klängen erklärt ein humanoider Avatar auf Sotheby´s Metaverse, was es nicht für ein futuristisches Wunderland wäre, mit so vielen neuen Dingen. Leitwährung ist allerdings der Dollar.

Die Kunstindustrie hat Kryptowährungen gesellschaftsfähig gemacht.

Zuerst konnte man digitale Kunstwerke mit Kryptos bezahlen, mittlerweile geht das auch bei Diamanten und anderen Luxusgütern. Das Paradoxon: viele traditionelle Galeristen und Sammler mögen die Ästhetik der NFT nicht, die Gewinn-Optionen sehr wohl.

Einer der teuersten Künstler ist Pak, mit seinen Würfelkonstruktionen, auch ästhetisch anspruchsvoll. Mit dem Rubik’s Lure zauberwürfelt er auf Metaverse 850.000 USD. Auffällig in der aktuellen Auktion ist der gelangweilte Affe aus dem „Bored Ape Yacht Club“ mit gerade mal 2,8 Mio. USD von den Yuga Labs. Die witzigen Yacht-Affen haben bereits im September bei einer 107-Lots-Auktion für Forure gesorgt und 24,3 Mio. USD eingespielt.

Auch sonst sind einige Millionen-Seller bei der aktuellen Auktion auf Metaverse, welche am 26. Oktober endet.

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