Warum die Salzburger Steingasse Kunst ist

Warum die Salzburger Steingasse Kunst ist

Die Steingasse in Salzburg Stadt war immer das Epizentrum des Tourismus abseits der Getreidegasse und wird es immer sein. Spielraum des subtilen, urbanen Salzburger Undergrounds. Kaum eine Regenrinne, ein Verteilerkastendeckel, der nicht mit mehr oder wenigen eindeutigen Botschaften verziert ist. Trotz des Schildes „Videoüberwacht“ werden ungeniert Hauseingänge besprayt.

Völlig gegensätzliche politische Botschaften finden auf engstem Raum Platz. Links, Rechts, alles Ansichtsache. Für alle 42eulen-Leser, die gerade keine Möglichkeit haben, einen Walk durch die Steingasse zu machen: hier eine kleine Galerie. Wie immer liegt bei solchen Bildern das Copyright letztendlich bei den Künstler:innen.

Eine Abdeckung für einen Verteilerkasten bietet einer jungen Frau Ausblick auf einen ungetrübten, blauen Himmel, zumindest war das mal so.
Wohnt der prototypische Tourist im Plattenbau?
Psychodelisch inspirierter Kingelknopf
„Virus“
Mit den Girls klappte es nicht, und auch sonst nicht.
Eine Reaktion auf „Overtourism“? Bei einem Aufgang in die Steingasse – relativ neu © Bilder alle: Josef Goldhofer

(jg)