Was Museen gegen Vandalismus tun können

Das Thema ist heikel, die Angst vor Trittbrettfahrern ist groß. Dennoch gibt es zahlreiche Anfragen an Musueen, welche Maßnahmen getroffen werden, um die Sachbeschädigung so gering wie möglich zu halten. Die Albertina ist seit den ersten Vorkommnissen im Louvre sensibilisiert und schöpft sämtliche Sicherheitsmaßnahmen aus. Das teilt die Presseabteilung auf Anfrage mit.

© Courtesy „Letze Generation“, Screenshot Twitter

Dazu zählt die Schulung des Personals, tägliche Briefings, persönliche Gespräche, Rundmails und den täglichen Sprechfunk. Zu große Taschen und Mäntel müssen in der Garderobe abgegeben werden. 

Es befinden sich nahe zu allen Ausstellungsräumen Notfallkoffer mit Werkzeug und Schutzfolien sowie Handschuhen und Klebstoffentferner. Betroffene Bilder können so schonend abmontiert und raschest in die Restaurierung transportiert werden. Eine effiziente Videoüberwachung hilft bei der präventiven Erkennung. Über die Hälfte der Kunstwerke in der Schausammlung sind hinterglast: Dies ist vor allem etwa für Aquarelle wichtig.

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